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Schulen Eschenbach

Eschenbach "aktuell" Ausgabe 01/2023

Oberstufe & Stiftung Balm

Wertvoller Einblick in den Arbeitsalltag

An mehreren Nachmittagen durften interessierte Oberstufenschüler der Stiftung Balm an den Schulen Eschenbach schnuppern. Dabei konnten sie das Berufsfeld des Betriebsunterhalts besser kennenlernen und gleich mitanpacken. Roman Jud, Leiter Hauswartung, zieht ein positives Fazit.

Als die Redaktion an einem Montagnachmittag Anfang Dezember zu Besuch kam, hatten die Oberstufenschüler der Heilpädagogischen Schule der Stiftung Balm alle Hände voll zu tun. An einem Posten wurde der Pausenhof mit Besen und Maschine gefegt. Danach konnten die motivierten Helfer die Maschine leeren und wieder versorgen.

Gleichzeitig wurden hinter der Aula fleissig Sträucher geschnitten. Die abgeschnittenen Äste wurden in die Mulde getragen und die Blätter, die danach herumlagen, mit dem Laubbläser weggeblasen. Das gefiel einem der Oberstufenschüler ganz besonders. Er meinte: «Am liebsten würde ich den Laubbläser gleich mit nach Hause nehmen...»

Berufswahl im Fokus

Diese Schnuppereinsätze, welche die Oberstufenschülerinnen und -schüler der Stiftung Balm an mehreren Ausbildungsorten absolvieren, sollen ihnen einen Einblick geben in den Berufsalltag. So können sie ihre Berufswünsche konkretisieren, um dann gezielt nach einer geeigneten Anschlusslösung zu suchen.

Zwei der Oberstufenschüler werden sich tatsächlich nach dem Schulabschluss ein Praktikum im Betriebsunterhalt antreten. Ein weiterer Jugendlicher schlägt den Weg zum Gartenbauer ein. Einzelne haben aber auch Träume in eine komplett andere Richtung. So möchte einer der Jugendlichen später einmal Busfahrer oder gar Verkäufer werden.

Hohe Einsatzbereitschaft

Die Oberstufenschüler waren sichtlich froh darüber, für einige Stunden aus dem typischen Schulalltag auszubrechen. Sie haben nicht nur Neues über den Betriebsunterhalt gelernt, sondern mussten sich auch in einer neuen Umgebung zurechtfinden und in neuen Gruppen zusammenarbeiten. Dies ist eine wertvolle Erfahrung.

Die Schüler zeigten eine sehr hohe Einsatzbereitschaft, sodass die Schnuppernachmittage auch den Gruppenleitern und dem Hauswartungsteam der Schulen Eschenbach viel Freude bereiteten.

«Die Balm-Oberstufenschüler zeigen eine sehr hohe Motivation arbeiten gut mit. So waren diese Schnuppernachmittage auch für uns eine willkommene Abwechslung.»

Roman Jud, Leiter Hauswirtschaft, Schulen Eschenbach

 

Sportschule Rapperswil-Jona

Talente gezielt fördern

Seit 2014 bietet Rapperswil-Jona für Sporttalente ab der Oberstufe die Möglichkeit, Schule und Spitzensport zusammen zu führen. Auch einzelne Jugendliche aus Eschenbach nutzen dieses Angebot.

Die Entwicklung im internationalen Spitzensport bringt auch für junge Athletinnen und Athleten ein ständig höher werdender zeitlicher Aufwand für Trainings- und Wettkampf-Aktivitäten mit sich. Um in diesem internationalen Leistungsvergleich konkurrenzfähig zu sein, braucht es neue Strukturen und Strategien. Hier setzt die Sportschule Rapperswil-Jona an, für welche sich auch junge Sporttalente aus Eschenbach qualifizieren können.

Spitzensport und Schule vereinen

In den separaten Sportklassen werden Sekundar- und Realschüler gemeinsam unterrichtet. Durch das Optimieren der Stundenpläne mit den Sporttrainings wird zwar die Zahl der Unterrichtslektionen verringert, es werden jedoch keine Lektionen in den Promotionsfächern gestrichen. So besteht nebst der hohen Trainingsbelastung genügend Zeit für die Regeneration und zugleich bleibt der Anschluss an ein Gymnasium oder andere weiterführende Schulen gewährleistet.

Angebot stösst auf Interesse

Im Schuljahr 2014/2015 startete man mit einer Klasse und 22 Schülerinnen und Schülern. Im Schuljahr 2017/2018 besuchten bereits 94 Schülerinnen und Schüler in 5 Klassen die Sportschule und im laufenden Schuljahr 2022/23 werden 6 Klassen mit insgesamt 107 Schülerinnen und Schülern geführt.

Derzeit werden 107 Jugendliche (28 Mädchen, 79 Knaben) in 18 verschiedenen Sportarten gefördert. Aus Eschenbach besuchen im laufenden Schuljahr insgesamt 11 Lernende die Sportschule in Rapperswil-Jona, davon 10 Knaben und 1 Mädchen (6 Unihockey, 4 Fussball, 1 Langlauf).

Anforderungen klar definiert

Um in die Sportschule aufgenommen zu werden, müssen die Jugendlichen einige Anforderungen erfüllen:

  • Besitz einer Swiss Olympic Talentcard
  • Erfüllen der schulischen Anforderungen
  • Hohe Begabung und Motivation in der gewählten Sportart
  • Umsetzen des Leistungsgedankens in der sportlichen wie in der schulischen Ausbildung
  • Mitverantwortung bezüglich Kommunikation und Koordination zwischen Erziehungs-berechtigten, Schul- und Sportverantwortlichen
  • Tadelloses Arbeits- und Sozialverhalten
  • Bewusstsein der Vorbildfunktion von Sportlerinnen und Sportlern an der Leistungsspitze
  • Verpflichtung zur «cool & clean»-Kampagne von Swiss Olympic

 

Zusammenarbeit mit Swiss Olympic

Seit 2017 ist sie eine Swiss Olympic Partner School. Dieses Label garantiert professionelle Strukturen und Rahmenbedingungen, welche zu einer nachhaltigen und erfolgsorientierten Nachwuchsförderung im Spitzensport gehören.

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem nationalen Verband Swiss Olympic profitieren die jungen Sportlerinnen und Sportler von einer idealen Unterstützung auf ihrem Weg an die Leistungsspitze. So haben schon mehrere ehemalige Schülerinnen und Schüler den «Sprung» geschafft und dürfen national, wie auch international Erfolge feiern. Darunter zählen auch einige Talente aus der Gemeinde Eschenbach.

Mehr zur Sportschule erfahren Sie unter www.sportschule-rj.ch.

 

Schulergänzende Massnahmen

Familienangebote weiter verbessern

Die Stärkung der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung ist Teil der laufenden Schwerpunktplanung der St. Galler Regierung. Auch im Bereich der frühen Förderung sollen die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden. In Eschenbach wurden der Bedarf und das lokale Angebot in beiden Bereichen analysiert, um dieses laufend weiterzuentwickeln.

 

«Frühe Förderung» geht in die nächste Runde

Unter dem Begriff der «Frühen Förderung» werden verschiedene Massnahmen und Angebote zusammengefasst, die Familien und ihre Kinder im Vorschulalter unterstützen. Dazu zählen die pädagogisch wertvollen Spielgruppen aber auch die Elternbildung im Frühbereich und gezielt integrative Angebote. Ziel ist es, für alle Kinder gesundheits- und entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Angebot historisch gewachsen

Vor gut vier Jahren hat die Gemeinde erstmals ein Konzept für die «Frühe Förderung» erarbeitet. Neben der Vernetzung und Stärkung der seit längerem bestehenden Spielgruppen, wurden Wege gesucht, um möglichst viele Kinder mit diesen Angeboten zu erreichen. Für Kinder mit Migrationshintergrund wurden (in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden/Stellen) zusätzliche Gefässe geschaffen, um sprachliche Hürden früh zu überwinden und dadurch den Start in den Schuleintritt zu vereinfachen.

Evaluation und nächste Schritte

Im letzten Herbst wurden die Wirksamkeit dieses Konzepts und die Erfahrungen mit dem Pilotversuch «Spielgruppe für alle» durch die Pädagogische Hochschule St. Gallen ausgewertet. Eine Austausch-Sitzung mit den entsprechenden Fachpersonen sowie eine breit angelegte Umfrage bei den Eltern vervollständigten die Evaluation. Die Analyse zeigt auf, dass die vielfältigen Angebote der frühen Förderung genutzt und geschätzt werden. Verbesserungspotenzial liegt in der weiteren Bekanntmachung und in der Schaffung eines niederschwelligen Zugangs.

Anhand dieser Erkenntnisse wird das Konzept nun überarbeitet und die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachpersonen gefestigt, um die frühe Förderung weiter voranzutreiben. Die «Spielgruppe für alle» wird fortgesetzt. Dafür werden die bestehenden Leistungsvereinbarungen aktualisiert und verlängert. Auch die finanzielle Unterstützung der Eltern in Form von Spielgruppengutscheinen läuft weiter.

Schulergänzende Tagesstrukturen sind gefragt

Die schulergänzenden Tagesstrukturen tragen massgeblich zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Dazu zählen neben Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten und Tagesfamilien auch Mittagstisch-Angebote und eine stufengerechte Betreuung ausserhalb der Unterrichtszeit.

Kantonale Vorgaben umsetzen

Ende November hat der St. Galler Kantonsrat die gesetzlichen Vorgaben für die schulergänzende Betreuung angepasst und dabei den Umfang des gesetzlich vorgeschriebenen Angebots deutlich erweitert. Ab dem Start des Schuljahres 2024/25 muss an Schultagen und während acht Wochen der Schulferien jeweils von 7 bis 18 Uhr eine bedarfsgerechte Betreuung angeboten werden. Dafür können die Schulträger von den Eltern einen Kostenbeitrag verlangen.

Umfrage zeigt Ausbaubedarf

Die Schulen Eschenbach befassen sich seit einiger Zeit mit der Thematik. So wurde auch die familienergänzende Betreuung in der erwähnten Elternumfrage analysiert. Dabei zeigt sich Ausbaubedarf für alle Ortsteile.

Mit Unterstützung durch die Pädagogische Hochschule St. Gallen wurden inzwischen verschiedene Szenarien erarbeitet und dem Gemeinderat präsentiert. Die favorisierte Handhabung wird nun im Detail ausgearbeitet, damit für die nächste Budgetierung für das Jahr 2024 ein konkretes Konzept vorliegt. Dieses soll neben der Organisationsform und Standortüberlegungen auch ein Tarifmodell und einen Zeitplan für die Umsetzung beinhalten.

Ziel ist es, die bestehenden Strukturen bedarfs- und situationsgerecht zu erweitern. Fest steht, dass dadurch auf die Gemeinde Eschenbach als Schulträgerin auch deutliche Mehrkosten zukommen werden.

Kontakt

Angelika Uhl

Koordination Frühe Förderung

Tel.: 055 286 44 05

Mail: angelika.uhl@esgo.ch


Dokument Eschenbach_aktuell_Ausgabe_01_23_Schule_003.pdf (pdf, 1269.8 kB)

Datum der Neuigkeit 9. Jan. 2023
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