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Schulen Eschenbach

Eschenbach "aktuell" Ausgabe 11/2022

Musikschule

Ein Jugendchor für die ganze Region

In unserer Region gibt es verschiedene Kinderchöre und traditionelle Erwachsenenchöre, die sich um Nachwuchs bemühen. Schon bald soll ein Angebot für Jugendliche die Lücke dazwischen schliessen und die regionale Chorlandschaft bereichern.

Die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen ist Aufgabe der Musikschule. Im Bereich Gesang führt die Musikschule Eschenbach verschiedene Angebote, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler optimal abzudecken. So gibt es in unserer Gemeinde zwei Kinderchöre: die StimmFitBambini (ein Einstiegsangebot für Kinder der 1. bis 3. Klasse) und die StimmFitSingers (Kinder der 4. bis 6. Klasse). Insbesondere für ältere Schülerinnen und Schüler bietet die Musikschule zudem individuellen Sologesangsunterricht an.

 

Lücke schliessen mit regionalem Angebot

Für das Angebot eines Jugendchors ist das Einzugsgebiet der einzelnen Gemeinden oft zu klein, sodass sich eine regionale Lösung aufdrängt. Ein gemeinsames Chorprojekt der Musikschulen von Amden bis Rapperswil-Jona soll ab August 2023 ein sinnvolles Freizeitangebot für singbegeisterte Jugendliche schaffen und gleichzeitig das kulturelle Angebot der Region bereichern.

 

Neuer Jugendchor Zürichsee Linth

Der neue Chor steht allen Jugendlichen ab der 1. Oberstufe bis zum 25. Altersjahr offen. So bietet er einen guten Anschluss an einen Kinderchor, es wird jedoch keine gesangliche Vorbildung vorausgesetzt. Wer gerne singt und zusammen mit anderen Jugendlichen aus der ganzen Region coole Projekte auf die Beine stellen möchte, ist im Jugendchor Zürichsee Linth genau richtig!

Ab dem nächsten Sommer wird unter professioneller Chorleitung stilistisch vielseitiger, zeitgemässer Chorgesang einstudiert und dann auch aufgeführt. Die wöchentlichen Proben sollen zentral an einem Ort stattfinden.

 

Ein Trägerverein macht’s möglich

Eine Projektgruppe rund um den pensionierten Musikschul- und Chorleiter Claudio Gmür aus Benken erarbeitet aktuell die Grundlagen zur Gründung dieses regionalen Jugendchors. Dereinst soll ein Trägerverein den Chor führen und ihn zusammen mit den Musikschulen sowie Gönnern und Sponsoren finanzieren.

 

Interessiert?

Hast du Interesse, als Sängerin oder Sänger im neuen Jugendchor dabei zu sein? Oder möchten Sie den neuen Jugendchor fördern und unterstützen? Dann freuen wir uns über eine Nachricht an kontakt@jugendchor-zuerichseelinth.ch.

Weitere Informationen folgen, sobald die Eckdaten zum Chorprojekt bekannt sind. Alle Neuigkeiten rund um das Vorhaben finden Sie auch online unter www.jugendchor-zuerichseelinth.ch.

 

IT-Bildungsoffensive

Projekt Modellschule startet ins zweite Jahr

Das Projektteam der Modellschule Eschenbach startet mit viel Elan ins zweite Jahr. Aktuell sind die Lehrerinnen und Lehrer gefordert, fleissig auszuprobieren und Erfahrungen zu teilen. Auch die technische Ausrüstung der Schülerinnen und Schüler schreitet voran.

Der Fokus beim Planen der Entwicklungsideen ist inzwischen weniger App-basierend. In den Vordergrund rückt der Blended Learning Ansatz. Dabei geht es um die optimale Durchmischung digitaler und analoger Unterrichtssequenzen. Dies bedeutet, dass bereits bei der Unterrichtsplanung die digitalen Möglichkeiten sinnvoll eingebunden werden.

 

Lehrpersonen lernen voneinander

Ziel der aktuellen Phase ist es, dass die Entwickler und Entwicklerinnen ihre Erfahrungen weitergeben. So können alle Lehrpersonen der Schulen Eschenbach bereits getestete Ideen oder Unterrichtsteile übernehmen und anpassen. Das Material, das erworbene Wissen und der Support werden vom Projektteam zur Verfügung gestellt. In einer obligatorischen Weiterbildung nehmen die Lehrpersonen die neuen Ideen auf und integrieren sie in den eigenen Unterricht. Zusätzliche Hilfe bieten hierbei pädagogische ICT-Supporter (PICTS). Diese Lehrpersonen haben die Zusatzausbildung «Medienmentor» abgeschlossen. Ihre Aufgabe ist es, die Lehrpersonen wo nötig individuell zu unterstützen, Anleitungen für Lehrpersonen und Schüler/Schülerinnen zu verfassen oder Weiterbildungskurse anzubieten.

 

Gemeinsam zum Ziel

Um die Visionen einer Schule zu realisieren, müssen sie von allen Ebenen getragen werden. Daher gibt es zusätzlich eine Steuergruppe für das Projekt Modellschule. Sie kümmert sich um die Personal-, Organisations- und Unterrichtsentwicklung. In diesem Zusammenhang werden z.B. Schulen mit anderen Unterrichtsmodellen innerhalb und ausserhalb des Kantons St. Gallen besucht. Dies ermöglicht spannende Einblicke, regt den fachlichen Austausch an und bringt neue Entwicklungen ins Rollen.

 

Erste Erfahrungen mit der «1to1 Ausrüstung»

Die 1to1 Ausrüstung ist das übergeordnete Thema, das alle neun Modellschulen im Kanton umsetzen. Damit arbeitet man darauf hin, dass inskünftig alle Schülerinnen und Schüler über eigene digitale Unterrichtsgeräte (Laptop/Tablet) verfügen. Die daraus gewonnen Erfahrungen werden dokumentiert und anderen Schulen des Kantons zur Verfügung gestellt.

Wie bereits im «Eschenbach aktuell» Ausgabe 4/2022 erwähnt, wird seit dem Start des aktuellen Semesters einlaufend die 1. Oberstufe mit eigenen Geräten ausgestattet. Die Hauptarbeit der Planung und Ausführung läuft über die Ressortleitung Informatik, den Informatikverantwortlichen und die PICTS der Oberstufe. Technische Unterstützung bietet die Firma ISE Einsiedeln, die seit zwei Jahren zusätzlichen Support leistet.

«Das 1:1 System ist super! Ich habe das Gerät immer dabei und es ist rasch einsatzbereit. Ich kenne mich inzwischen mit den benutzten Apps, wie Teams oder OneNote aus und finde meine Dokumente, Arbeiten, etc. wieder.» Schülerin Oberstufe

 

Wertvolle Weiterbildungen

Um die Lehrpersonen auf diese neue Aufgabe vorzubereiten, fanden interne Weiterbildungen statt. Gemeinsam mit den betreffenden Klassenlehrpersonen wurden die Rahmenbedingungen besprochen und die Handhabung für den Schulalltag festgelegt. Es findet ein regelmässiger Erfahrungsaustausch statt. Die gewonnenen Erkenntnisse geben Optimierungsmöglichkeiten für den nächsten Jahrgang.

 

Erfahrungen im Unterricht

Inzwischen wurden erste Erfahrungen im Unterricht und zu Hause gemacht. Die Geräte werden unterschiedlich oft im Unterricht eingesetzt. Ein grosser Vorteil zeigt sich darin, dass die Laptops immer verfügbar sind und so auch für kurze Inputs, Übungsphasen oder Lernspiele eingesetzt werden können.

Für Lehrpersonen heisst dies auch, dass sie einige Kopien sparen können. Im Unterricht bei Übungsphasen können die Schüler und Schülerinnen wählen, ob sie die Übungen am Laptop oder im Buch lösen möchten. Zusätzlich ist es einfacher Arbeiten zu Hause weiter zu bearbeiten, weil sie auf demselben Gerät arbeiten können. Dadurch, dass die Kinder und Jugendlichen nicht auf die Infrastruktur zu Hause angewiesen sind, wird auch die Chancengleichheit erhöht.

 

Weitere Informationen

Unter www.zitbox.ch werden laufend weitere Erfahrungen und Informationen zum Projekt veröffentlicht. Ein Besuch lohnt sich!

 

 

Schulsozialarbeit

#standup – gemeinsam gegen Mobbing

Mobbing ist kein Spiel! Mobbing ist nicht harmlos! Mobbing kann tiefreichende Verletzungen anrichten! Deshalb greifen die Schulen Eschenbach das Thema als Pilotschule im Rahmen der «Initiative gegen Mobbing» auf und starten ab September 2022 mit der Umsetzung. Dabei unterstützt eine anonyme Plattform der Pro Juventute Meldungen der Schülerinnen und Schüler, Eltern oder sonstiger besorgter Personen.

Auch in der Schweiz nimmt Mobbing an den Schulen zu. Im Pisabericht 2015 gaben 11 % der Schülerinnen und Schüler an, dass sich andere über sie lustig machen. 2018 waren es bereits 13 %. Mobbing hat schwerwiegende soziale und gesundheitliche Folgen für die Mobbingbetroffenen, aber auch für die Mobbenden und Mitläufer und Mitläuferinnen. Andere Zahlen sprechen von 1-2 von Mobbing betroffenen Schülerinnen und Schüler pro Klasse.

 

Schweizweite Initiative

Diese Zahlen sind bedenklich. Deshalb hat Pro Juventute in Kooperation mit der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX, dem Schulsozialarbeitsverband (SSAV) und dem Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz (VSLCH) die nationale Initiative gegen Mobbing ins Leben gerufen. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, Mobbing umfassend zu bekämpfen.

Eschenbacher Schulen gehen das Thema an

Die Schulen Eschenbach haben sich 2021 entschieden, das Projekt mit einer neu eingesetzten Arbeitsgruppe und einer Projektleitung umzusetzen. Die Vorbereitungen für einen gelingenden Start sind inzwischen abgeschlossen, sodass die Arbeitsgruppe ab Herbst 2022 durch die neue Steuergruppe vom Projekt abgelöst wird. Letztere überprüft fortan pro Quartal, wie sich das Projekt entwickelt und nimmt bei Bedarf Anpassungen vor.

 

Anonyme Meldeplattform

Hast du einen Mobbing-Verdacht? Dann melde diesen anonym, sicher und schnell an die Schulsozialarbeit Eschenbach: www.147.ch/mobbingmelden

 

Mobbingvorfälle rasch melden

Die Statistikzahlen lassen aufhorchen und zeigen, wie wichtig es ist, dass das Thema Mobbing transparent diskutiert wird. Denn die Betroffenen leiden meist im Stillen und kennen keinen Weg um sich zu wehren. Dank der digitalen Meldeplattform besteht die Möglichkeit, die Schulsozialarbeit direkt über Vorfälle zu informieren. Dies kann auch anonym erfolgen. Danach wird nach einem festgelegten Handlungsplan und diskret der Kontakt mit den betroffenen Personen gesucht, um ihnen professionelle Unterstützung anzubieten.

Diese Meldeplattform wird an den Schulen Eschenbach aktuell auf den entsprechenden Stufen im Unterricht vorgestellt. Damit der Kanal einfach zugänglich ist, wurden die QR-Codes verteilt und in den Klassenräumen aufgehängt. Bis Ende Jahr soll das Thema Mobbing flächendeckend alters- und stufengerecht vermittelt bzw. thematisiert werden.

 

Wie entsteht Mobbing bzw. wie kommt es zu Mobbingprozessen?

In der obligatorischen Schule sind die Kinder und Jugendlichen Teil einer nicht frei gewählten Klassenzusammensetzung. In der Freizeit können sie sich zurückziehen oder sich abmelden, wenn sie merken, dass sie nicht akzeptiert oder ausgestossen werden oder wenn sie unter fiesen Sprüchen leiden. In der Schule ist dies nicht möglich.

Mobbing ist (fast) immer ein Gruppen-Phänomen. Dabei möchte eine Person ein Ansehen erreichen, persönliche Bedürfnisse befriedigen oder Macht/Status bekommen. Zu diesem Zweck sucht sie sich Andere, die ihre Haltung unterstützen und mitmachen. Zu unterscheiden ist diese Dynamik von einem Streit oder einer Auseinandersetzung, bei welcher es um eine Sache geht und sich beide Parteien auf gleicher Ebene begegnen. Eine von Mobbing betroffene Person kann sich vielfach nicht aus eigener Kraft wehren oder sie möchte aus Scham keine Hilfe holen.

 

Rasche Unterstützung für Betroffene und Angehörige

Genau an diesem Punkt setzt die Meldeplattform ein und möchte den betroffenen Kindern und Jugendlichen, den Eltern, aber auch Aussenstehenden die Möglichkeit geben, eine Meldung zu machen, die an die Schulsozialarbeit gelangt.

Die Meldung erfolgt über das Scannen eines QR-Codes und anschliessendem Ausfüllen eines Formulars. Die Schulsozialarbeit nimmt bei Eingang einer Meldung innert 24 Stunden die Arbeit in diesem konkreten Fall auf. Die Mitarbeitenden der Schulsozialarbeit haben sich entsprechend weitergebildet, kennen Wege und Möglichkeiten, Mobbing zu beenden und gehen sehr gewissenhaft und behutsam mit den gemeldeten Informationen um. Vertrauen und gute Beziehungsarbeit sind hierbei sehr wichtig.

Gerne für euch da!

Die Mitarbeitenden der Schulsozialarbeit helfen bei Fragen rund um das Thema Mobbing gerne weiter:

Stefan Ritz

079 701 38 93

stefan.ritz@rj.sg.ch

Ivonne Schildt

079 665 40 03

ivonne.schildt@rj.sg.ch

 

 

Kick-off: Selbständige Projektarbeit

SolarButterfly kommt nach Eschenbach

Louis Palmer ist als erster Mensch mit Solarenergie im Solartaxi rund um die Erde gefahren. Am Freitag, 2. Dezember 2022 kommt er an die Oberstufe Eschenbach, um die Jugendlichen für die Möglichkeiten der Technik zu begeistern – Interessierte sind herzlich eingeladen.

Im Rahmen der Selbständigen Projektarbeit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe jeweils über mehrere Wochen intensiv mit einem Thema ihrer Wahl. Zur Inspiration für diese intensive Phase findet Anfang Dezember eine Kick-Off Veranstaltung mit dem Schweizer Erfinder und Umweltaktivisten Louis Palmer statt.

 

Bewusster Umgang mit Ressourcen

Während seiner Solar-Reise stellte Louis Palmer immer wieder die Frage: «Wie können wir unseren Wohlstand bewahren und auch in Zukunft die gleiche Lebensqualität aufrechterhalten wie bisher?» Darauf liefert er gleich selbst überraschende Antworten – humorvoll und rhetorisch gekonnt präsentiert und doch mit Tiefgang. Die Lösungen sind näher als wir denken...

Tiny House mit Solarantrieb

Nach dem Referat kann bis am Mittag Louis Palmer's neueste Erfindung – der SolarButterfly – vor der Aula des Oberstufenschulhauses Breiten bestaunt werden. Das solar betriebene Tiny House ist seit Mai 2022 auf einer Weltreise unterwegs und hat bisher schon 27 Länder bereist. Zudem erwartet die Schülerinnen und Schüler ein Parcours mit 30 Fragen rund um den Klimaschutz. So können sie ihr Wissen testen und erfahren, was sie selbst zum Klimaschutz beitragen können.

Kommen Sie auch!

Auch die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, dem inspirierenden Redner ebenfalls zuzuhören:

Freitag, 2. Dezember 2022, 8 – 9.45 Uhr, Aula OSZ Breiten


Dokument Eschenbach_aktuell_Ausgabe_11_22_Schule.pdf (pdf, 720.0 kB)

Datum der Neuigkeit 11. Nov. 2022
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