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Schulen Eschenbach

Eschenbach "aktuell" Ausgabe 04/2020

Kindergarten- und Primarstufe

Neuorganisation Mittagstisch

Die Schulen Eschenbach haben entschieden, das Mittagstischangebot für die Kindergarten- und Primarstufe in der gesamten Gemeinde Eschenbach per 1. August 2020 dem Verein Tagesfamilien Linthgebiet anzugliedern.

Nebst der KITA Nepomuk, welche für den Gemeindeteil Eschenbach bisher den Mittagstisch abdeckte, wird mit diesem Schritt das Angebot auf dem gesamten Gemeindegebiet für alle schulpflichtigen Kinder ab Kindergarteneintritt bis zur 6. Klasse erweitert. Als Vermittlerin für die Gemeinde Eschenbach ist Rosmarie Schmucki zuständig. Gerne nimmt sie Ihre Anfragen und auch Angebote zum Durchführen eines Mittagstischs bei Ihnen zu Hause entgegen.

Weiterführende Informationen sowie das Anmeldeformular zum Mittagstisch des Vereins Tagesfamilien Linthgebiet finden Sie auf der Homepage unter www.tagesfamilien-linthgebiet.ch/mittagstisch.

Verein Tagesfamilien Linthgebiet 

Vermittlerin für die Gemeinde Eschenbach:

Rosmarie Schmucki, Kaltbrunn

 076 595 72 74

rosmarie.schmucki@
tagesfamilien-linthgebiet.ch

 www.tagesfamilien-linthgebiet.ch/mittagstisch

 

 

Homeschooling Schule findet zu Hause statt

Die Schliessung sämtlicher Bildungsinstitutionen durch den Bundesrat hat für Eltern, Kinder und Lehrpersonen innert kurzer Zeit den Schulalltag verändert. Herausforderungen auf alle Ebenen kamen unvorbereitet auf die Schule zu. Es galt, Ideen zu entwickeln und Lösungen zu suchen. Für die Lehrpersonen ging es in erster Linie darum zu regeln, wie sie ihre Schülerinnen und Schüler weiter coachen können, ohne dass diese im regulären Schulunterricht anwesend sind.

Die Schulschliessung ist für alle Schulen eine pädagogische, technische, organisatorische und nicht zuletzt auch eine menschliche Herausforderung. Die digitale Welt bietet aktuell nützliche Dienste, wobei da und dort der pädagogische ICT-Support der Schulen stark gefordert wurde. So galt es innert Kürze, Anleitungen zu erstellen und Support für Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler anzubieten.

Analog und digital kombiniert

Ein vielseitiger Unterricht ist Voraussetzung dafür, dass die Motivation im Homeschooling auch über längere Zeit nicht abhandenkommt. Dabei sind Aufträge, welche ohne Computer und Tablet gelöst werden können, ebenso wichtig wie das Erwerben digitaler Kompetenzen.

Auf dem analogen Weg wurden die Kinder in Form von ideenreichen Lerntaschen und Dossiers mit allerlei Lernmaterial im Hauslieferdienst bedient. Das Lesen von Geschichten und Büchern ist eine beliebte Aufgabe. Gerade jetzt hilft das geistige Eintauchen in ferne Welten über die schwierige Situation hinweg. Zudem erhalten die Kinder Aufträge zur Mithilfe im Haushalt oder sie sind gefordert, Naturmaterialien zu sammeln, um Kunstwerke zu gestalten. Auch Bewegungspausen durften nicht fehlen und wurden vielerorts mit der ganzen Familie durchgeführt. Dies gibt Abwechslung zur sitzenden Arbeit und dem eingeschränkten Radius, trägt zum allgemeinen körperlichen Wohlbefinden bei und stärkt das Immunsystem.

Doch auch die technischen Mittel wurden vielfältig eingesetzt. So wurden Telefongespräche auf Deutsch, Französisch und Englisch gehalten, Frage-Antwort-Chats in Office365 genutzt und Probleme im Videochat gemeinsam gelöst. Dabei haben sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrpersonen viel Neues gelernt, sei dies in der Nutzung digitaler Möglichkeiten oder in der Selbstorganisation.

Kochen für die ganze Familie

Im Oberstufen-Fach «Wirtschaft, Arbeit, Haushalt» (WAH) wurden Kochaufträge erteilt. Die Jugendlichen sollten mit den zu Hause vorhandenen Lebensmitteln ein Drei-Gang-Menu planen und zubereiten. Dabei mussten sie ihre «Mise en Place» (Arbeitsplatzgestaltung) festhalten. Das angerichtete Essen wurde anschliessend mit einem Foto dokumentiert und Eltern und Geschwister bewerteten das Menü. Die Rückmeldungen waren positiv: die Jugendlichen hatten Spass an der praktischen Arbeit und Eltern freuen sich ob der Unterstützung im Haushalt während der herausfordernden Home-Office Zeit.

 

Auch die Musikschule findet statt

In den letzten Wochen haben auch die Eschenbacher Musiklehrerinnen und Musiklehrer innert kurzer Zeit einen digitalisierten Fernunterricht für ihre Instrumental- und Gesangslernenden auf die Beine gestellt. Die Musik ist für viele ein Rückzugsort in dieser ausserordentlichen Zeit und Kreativität hilft dabei, die Batterien für kommende Herausforderungen aufzuladen.

Probezeit bestanden

Die Phase bis zu den Frühlingsferien wurde zu einer Art Probezeit, um Möglichkeiten auszuloten und verschiedene Unterrichtsformen auszuprobieren. Alles, was funktionierte, war erfreulich; was nicht wunschgemäss verlief, war in Anbetracht der Ausnahmesituation oft nicht weiter tragisch. Diese Probezeit ist nun weitgehend abgeschlossen und so ist auch in der ausserordentlichen Lage ein gewisser Schulalltag eingekehrt.

 

Zusammenrücken trotz Distanz

In dieser hektischen Zeit bis zu den Frühlingsferien, die allen auch die eigenen Grenzen aufzeigte, darf erfreut festgestellt werden, dass Lehrpersonen, Eltern, Schülerinnen und Schüler näher zusammengerückt sind und die Lehrpersonen auf eine breite Unterstützung von Seiten der Eltern zählen durften. Durch die zahlreichen persönlichen Kontakte ergaben sich bleibende Ereignisse, welche während dem regulären Schulunterricht nicht im gleichen Mass möglich gewesen wären.

Ein grosser Dank richtet sich an alle beteiligten Lehrpersonen, Hauswarte, Schulleitungen und nicht zuletzt an alle Jugendlichen mit ihren Familien, welche in dieser Situation mit viel Hingabe und Motivation Beachtliches leisten.


Dokument Eschenbach_aktuell_Ausgabe__04_20_Schule.pdf (pdf, 675.1 kB)

Datum der Neuigkeit 9. Apr. 2020
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