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Schulen Eschenbach

Eschenbach "aktuell" Ausgabe 14/2020

Editorial

Ich bin dann mal weg … und das ist gut so!

Als ich im vergangenen Jahr an einem Elternabend in die Runde blickte, fragte ich mich: Was mache ich «alter Mann» eigentlich noch hier? So wertvoll Erfahrung, Pragmatismus und Gelassenheit im hektischen Schulalltag auch sind, das «Outfit des Chefs» sollte doch zur fortschrittlichen Schule unserer Gemeinde passen. Dieser Abend bestärkte mich in der Überzeugung, Ende 2020 aufzuhören.

Rückblickend darf ich feststellen, dass ich in den letzten 32 Jahren in der Gemeinde im wahrsten Sinne (m)eine Lebensschule absolvierte. Drei Jahre als Bausekretär beim damaligen Gemeindeammann, Wisi Bühler, formten mich in vielerlei Hinsicht. Beeindruckt haben mich vor allem seine Visionen (sog. «Wisionen») für die Gemeinde.

Die folgenden Jahre als Primarschulsekretär waren lehrreich. Unter anderem führte ich Protokoll, als Eschenbach als eine der ersten Schulen im Kanton die Umstellung von der Kleinklasse zum integrativen Unterrichtsmodell beschloss. Nach dem Rücktritt des damaligen Schulpräsidenten bewarb ich mich als Nachfolger und wurde von der Bürgerschaft gewählt.

Schon bald kam die Idee einer Gesamtschulgemeinde auf. Bis diese 2009 Tatsache wurde, war von allen Beteiligten Durchhaltewillen und Überzeugungsarbeit gefragt. Als Schulratskollegium führten wir die Schulkörperschaften in den folgenden vier Jahren zusammen. Wahrscheinlich inspirierte unsere gute Arbeit die damaligen Gemeinderäte dazu, es der Schule gleich zu tun... so wurde 2013 die Einheitsgemeinde aus der Taufe gehoben. Seither durfte ich die Schule im Gemeinderat vertreten.

Bei diesem Tempo war es die logische Konsequenz, auch noch den letzten Schritt zu tun. So beantragte der ESGO-Schulrat 2014 die Auflösung der Schulbehörde und die Umstellung auf das heutige Geschäftsleitungsmodell. Ich muss gestehen, dass mich das zustimmende Votum der gut besuchten Bürgerversammlung mit einer gehörigen Portion Demut und Dankbarkeit für das immense Vertrauen erfüllte.

Wie Sie sehen, durfte ich in all den Jahren diverse Umstrukturierungen aktiv mitgestalten und einerseits innovative Mitstreiter und anderseits stets den Rückhalt der Bürgerschaft spüren. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

Meinem Nachfolger, Reto Gubelmann, wünsche ich das Allerbeste für die neue Aufgabe. Und Ihnen alles Gute für das neue Jahr. Bleiben Sie gesund und tragen Sie Sorge zur Schule!

Richard Blöchlinger

 

Personelles

Danke Richi Blöchlinger!

Es ist soweit – nach über 32 Jahren im Dienst der Gemeinde verabschiedet sich der langjährige Schulpräsident Richi Blöchlinger in den wohlverdienten Ruhestand. Richi, du wirst uns fehlen!

In seinem Editorial (Seite 2) gewährt Richi gleich selbst Einblick in seine vielfältige Laufbahn. Er hat die Schule Eschenbach als besonnener und sachkundiger Präsident erfolgreich durch mehrere grundlegende Veränderungsprozesse geführt. Dabei war es ihm ein grosses Anliegen, zeitgemässe und professionelle Schulstrukturen zu schaffen.

Mit seiner ruhigen, sachlichen und kompetenten Art hat Richi herausfordernde Situationen gemeinsam mit seinem Team gemeistert. Dies zeigte sich zuletzt im Frühjahr 2020, als das Schulpersonal – mit viel Herzblut und einigen Überstunden – den Unterricht innert Weniger Tage erfolgreich komplett auf Hommeschooling umgestellt hat.

Richi hat die Bedürfnisse der Schule auf vielen verschiedenen Ebenen vertreten. So war sein Fachwissen aus langjähriger Erfahrung auch in verschiedensten Gremien auf kantonaler und regionaler Stufe gefragt.

Auf menschliche Art und Weise hat Richi den grossen Spagat gemeistert und sich für die vielfältigen Bedürfnisse von Schüler- und Lehrerschaft, Eltern und der Gemeinde eingesetzt. Bei allen Problemstellungen hatte für Richi das Kindeswohl immer oberste Priorität.

Richi, wir danken dir für dein grosses und jahrelanges Engagement! Dein Wirken hat auf vielen Ebenen Spuren hinterlassen und wird sowohl die Schule, als auch die Gemeinde noch langfristig prägen. Wir wünschen dir von Herzen alles Gute in deiner hoffentlich etwas ruhigeren Zukunft.

(Auszug aus Laudatio von Cornel Aerne anlässlich der Bürgerversammlung vom Dezember 2020)

 

Bildnerisches Gestalten

Gedanklich in die Ferne schweifen

Seit diesem Herbst erstrahlt der Bushof im Eschenbacher Dorftreff in einem neuen Licht und bereichert die Wartenden mit einem geistigen Ausflug in die Ferne. Auf der kalten Wand entstand ein freundlicher «Tromp-L’Oeil» mit Tiefenwirkung.

Im Frühjahr 2020 fragte die Gemeinde die Oberstufe nach einer Umgestaltung der Warteunterstände, woraus Lehrer Christian Kuster einen Klassenwettbewerb machte. Anscheinend kam diese Abwechslung zum richtigen Zeitpunkt.

«Da gerade der beengende Lockdown herrschte, und ich schon etliche Wochen zu Hause verbrachte, kam mir die Idee der platten, kühlen Mauer, die durchbrochen wird - dahinter das Ziel meiner Sehnsucht in greifbarer Nähe: Möglichkeiten, Wärme, Weite, Ferne, Befreiung. Aber damit bin ich wohl nicht die einzige…», so Severine.

«Es war für uns eine Herausforderung, in diesem Format ein Gemälde zu verwirklichen», so die 3. Oberstufenschülerin Carmen. «Unser BG-Lehrer beriet uns und liess uns erst mal auf Papier mit Acryl, Schaumwalzen, Pinsel und Schwämmen ausprobieren.»

«Das Endergebnis wirkt in Nuancen zwar anders als mein A3-Aquarell-Entwurf, aber ich bin doch sehr zufrieden mit dem Resultat.», so das Fazit von Severine.


Dokument Eschenbach_aktuell_Ausgabe_14_20_Schule.pdf (pdf, 2108.7 kB)

Datum der Neuigkeit 18. Dez. 2020
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