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Schulen Eschenbach

Eschenbach "aktuell" Ausgabe 07/2019

Frühe Förderung

Angebote für Kinder im Vorschulalter

«Um kleine Kinder fit fürs Leben zu machen, braucht es den ganzen Kanton». Unter diesem Titel begann 2015 im Kanton St. Gallen die Arbeit rund um die frühe Förderung im Vorschulalter, lanciert vom Bildungsdepartement. Die Schulen Eschenbach haben mit der Bildung einer Arbeitsgruppe «Frühe Förderung» und der Zusammenarbeit mit den diversen Akteuren in diesem Bereich ganz im Sinne des Kantons und der Grundidee gehandelt. Die vorhandenen Angebote für die rund 430 Eschenbacher Familienhaushalte mit ungefähr 700 Kleinkindern im Alter zwischen null und sechs Jahren sind hier zusammengefasst.

Die Idee der frühen Förderung beinhaltet die Betrachtung von Kleinkindern aus den vier Gesichtspunkten Bildung, Gesundheit, Integration und Soziales, um sie in diesen Bereichen – wie es der Projektname sagt –
früh zu fördern. Zu diesem Zweck gibt es in Eschenbach eine stattliche Anzahl an Angeboten, die teilweise eine Mitgliedschaft erfordern, andererseits kostenlos oder durch einen kleinen Unkostenbeitrag gedeckt werden. In den beiden grünen Info-Kästen links und rechts ist ein Überblick aller Angebote zu finden.

Gleiche Chancen für alle

Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Angelika Uhl (Schulleiterin Schuleinheit Dorf/Obergass, Ermenswil) hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele 3-jährige Kinder bzw. deren Eltern zum Besuch einer Spielgruppe zu motivieren, die vielseitige Förderung der Kinder voranzutreiben, Eltern zu beraten und ihnen auch das Bildungsangebot aufzuzeigen. An erster Stelle steht allerdings das Ziel, allen Kindern aus allen Bevölkerungsschichten gute Startchancen für ihr Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Das Konzept zeigt unter anderem auch auf, wieviel Engagement in Eschenbach steckt. Die verschiedenen Akteure werden so sichtbar und bekannt gemacht und bilden die Grundlage für eine koordinierte Weiterentwicklung der frühen Förderung.

 

Flyer kreiert

Die Arbeitsgruppe hat im Mai 2019 einen Flyer «Angebote für Kinder im Vorschulalter» kreiert. Dieser kann unter www.eschenbach.ch oder www.esgo.ch heruntergeladen werden und liegt sowohl in der Gemeindeverwaltung als auch bei verschiedenen Anbietern von Vorschul-Angeboten auf.

Bedienen Sie sich und schauen Sie mal rein, Ihr Kind wird es Ihnen danken.

 

Sporttage

Citius, altius fortius – Ludi incipiant!

Der diesjährige Sporttag der Schule Goldingen startete ganz nach dem Motto «Citius, altius, fortius – Ludi incipiant!», was so viel heisst wie «Schneller, höher, stärker – mögen die Spiele beginnen!»  Diese Devise wurde das erste Mal im Jahre 1924 an den Olympischen Sommerspielen in Paris als Eröffnungsspruch zelebriert. Seither sind die Worte in aller Munde. So auch heute in Goldingen. Nicht nur bei den beteiligten Personen des Sporttages, – nein, es scheint, als ob sich auch die Wetterboten einen solchen Wettkampf liefern würden. Noch am Tage zuvor regierte die ‘Kalte Sophie’ das Wettergeschehen, am Sporttag schien es, als ob die Sonne den Wettkampf gewinnen würde. Doch so ganz kampflos gibt Sophie die Führung nicht ab. So durften die Schüler*innen und Lehrpersonen den Sporttag in Goldingen zwar bei Sonnenschein, aber doch noch kühlen Temperaturen starten. Das tat der guten Stimmung der Sportler*innen allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil – pünktlich um 8.00 Uhr standen die Kinder, Helfer und Lehrpersonen auf dem Schulhausplatz und lauschten den Instruktionen des OK aufmerksam. Nachdem die administrativen Belange geklärt waren, fand ein professionelles Aufwärmtraining auf der Sportwiese statt. Im Anschluss begaben sich die Gruppen zu den jeweiligen Posten. So wurde beispielsweise beim Ballwurf gemessen, wer im Stande war, den Ball am weitesten zu werfen. Während es beim Posten in der Turnhalle von Vorteil war, besonders hoch zu springen, war es im Freien nützlicher, beim Springen anstatt der Höhe die Weite zu nutzen. Den Streckenlauf gewann man mit Schnelligkeit und Ausdauer, während dem es beim Sprint reichte, für kurze Zeit möglichst schnell zu rennen. Beim Seilspringen brauchte es Kraft und Schnelligkeit, um möglichst viele Sprünge innert der gegebenen Zeit zu schaffen. 

Im Zentrum des diesjährigen Gruppenwettkampfes stand das Sackhüpfen. Hier war eine gute Sprungkraft der Beine gefragt. Ziel dieser Disziplin war es nämlich, als Gruppe innert möglichst kurzer Zeit alle Memory-Karten zu holen und so passende Pärchen zu finden. Für tolle Stimmung sorgten all die Zuschauer*innen und Eltern, welche die Kinder anfeuerten und so zu Höchstleistungen anspornten. Die letzte Disziplin fand am Mittag statt. Da erörterten die Helfer der Festwirtschaft den am schnellsten knurrenden Magen. Damit diesem Problem entgegengewirkt werden konnte, kümmerte sich die Crew der Festwirtschaft mit feinen Würsten und leckeren Kuchen um das leibliche Wohl.

Langsam aber sicher funkte die ‘Kalte Sophie’ nochmals in das Wettergeschehen rein. Glücklicherweise gingen die Wettkämpfe dem Ende entgegen und die Sportler*innen freuten sich auf die lang ersehnte Rangverkündigung. «Mögen die Besten gewinnen!» 

Die Lehrpersonen bedanken sich bei den Kindern für ihren unermüdlichen Einsatz bei den Wettkämpfen. Es war eine helle Freude, dabei zuzusehen. Ein herzliches Dankeschön gilt aber auch allen Helfer*innen, welche dazu beigetragen haben, einen reibungslosen Ablauf des Sporttages zu gewährleisten.

 

Sporttag 2019 in St. Gallenkappel

Bericht von Eva Ukken, 6. Klasse, St. Gallenkappel

Am Donnerstag, 16. Mai 2019 hat der alljährliche Sporttag der Primarschule in St. Gallenkappel stattgefunden. Jedes Kind hat sich auf diesen Anlass gefreut. Neben der Sonne strahlten auch unzählig viele Schülerinnen und Schüler, die versuchten ihre Bestleistung in den Sand, auf die Laufbahn oder über die Hochsprunglatte heraus zu kitzeln. Dank frenetischem Anfeuern am Seitenrand gelang dies auch ganz vielen Sportlerinnen und Sportlern.

Schlussendlich wurden die besten drei Athleten pro Jahrgangsklasse (Mädchen und Knaben getrennt) mit einer Medaille belohnt. B-R-A-V-O!

Wer bis jetzt leer ausging, konnte noch auf den Gruppenwettkampf hoffen. Die Gruppe fünf hat schlussendlich das Rennen gemacht und am wenigsten Wasserverlust zu beklagen. Gratulation! 

Ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer hätten wir einen solchen Sporttag nicht durchführen können. Grossartig!

Da ich nun in der 6. Klasse bin, habe ich zum letzten Mal einen solchen Sporttag miterleben dürfen. Möge es auch in Zukunft sportlich in
St. Gallenkappel/Walde zu und hergehen.

 

Medienerziehung

Medieninfoabend für Eltern – regelmässige Gespräche und Interesse als Basis für eine erfolgreiche Medienerziehung

Fast täglich liest sich in der Presse, wie viele Prozent der Jugendlichen bereits negative Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien gemacht haben und welche Gefahren überall lauern. Höchst selten erfährt die Leserschaft allerdings, wie die Jugendlichen auf dieser digitalen und oft virtuellen Spielwiese unterstützend begleitet werden kann.

Vor diesem Hintergrund organisierten die Schulen Eschenbach für die Eltern der 3.–6. Klasse eine Informationsveranstaltung. Vom Verein www.zischtig.ch referierten zwei Fachpersonen, welche selber Eltern sind und mit ihren Kindern zahlreiche Erfahrungen auf dem Weg zu einem verantwortungsbewussten Umgang machen konnten. 

Auf unterhaltende Art und Weise wurden die Zuhörer*innen zum Teil in Rollenspielen oder pointierten Situationen und Aussagen durch den Abend geführt. Sie zeigten auf, dass Eltern die Mediennutzung mit ihrem Kind aktiv gestalten können. So brauchen Kinder in dieser sogenannt «empfindlichen Lebensphase» einen gewissen Schutz und Leitlinien. So wurde aufgezeigt, dass Handys, Tablets und (Smart-) TV auf keinen Fall ins Kinderzimmer gehören. Zudem verstehen die meisten Primarschüler noch nicht, was mit einmal hochgeladenem Material geschieht, wo es gespeichert ist etc. Kinder haben auch kaum eine Vorstellung, welche Personenkreise bei Social-Media-Plattformen unterwegs sind. 

Es wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass die Basis für eine erfolgreiche Medienerziehung im gemeinsamen Gespräch mit den Kindern gelegt wird; Eltern sollen sich darum für aktuelle Games der Kids interessieren. Mit zahlreichen Tipps, welche im Anschluss an die Veranstaltung auch als Broschüre aufgelegt wurden, zeigten die beiden Referenten auf, dass Verbote als Erziehungsmassnahme wenig weiterhelfen.

 

In der Fragerunde wurde auch die Vorbildfunktion der Eltern angesprochen. Nicht selten kommt es vor, dass die Kinder feststellen, dass ihre Eltern regelmässig am Handy sind... Eine gewisse Selbstreflexion in diesem Bereich schadet daher bestimmt nicht!

Rund 400 Personen fanden sich im Dorftreff ein; am Ende der Veranstaltung bestand die Möglichkeit zum individuellen Austausch. Viele  diskutierten bestimmt auch noch auf dem Nachhauseweg über die Herausforderungen in der Medien-Landschaft.

 

Die alte Villa am Waldrand

Theaterprojekt der 4. Klasse Schulhaus Dorf, Eschenbach

Am Montag, 27. Mai, fand die Theater-Aufführung der Viertklässler von Elvira Gübeli und Melanie Jud – samt musikalischer Begleitung durch Christina Mohler – statt. Während vier Wochen bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler auf dieses Projekt vor. Die intensiven Arbeiten waren geprägt vom Einstudieren der Rollen, schauspielerischen Aktivitäten und dem Auswendiglernen von Gesang- und Raptexten. 

Alle Kinder schlüpften in eine Rolle. Ob als Reporter, Polizist, Vampir, Fussballprofi, Hexe, Hund, Räuber, Arzt oder als Mutter mit ihren Kindern – jeder einzelne half mit, das Theaterstück in eine unterhaltsame, humorvolle und gelungene Aufführung zu verwandeln. Die abwechslungsreiche Handlung rund um den Einzug eines Fussballprofis in die alte Villa am Waldrand von Eschenbach zog das Publikum in seinen Bann. Das Verschwinden des Meisterschaftspokals sorgte für helle Aufregung. Die Schülerinnen und Schüler stellten nicht nur ihre schauspielerischen Talente ins Rampenlicht, sondern gaben ebenfalls den «Dracula-Rock», den Song «Die alte Villa» und den „Fussballrap“ zum Besten. 

Die Lehrerinnen sprachen den Kindern ein grosses Kompliment aus für die intensive und motivierte Mitarbeit während des Theaterprojekts. Die Aufführung wird bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben.

 

 


Dokument Eschenbach_aktuell_Ausgabe_07_19_Aus-der-Schule.pdf (pdf, 3250.1 kB)

Datum der Neuigkeit 14. Juni 2019
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