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Schulen Eschenbach

Eschenbach "aktuell" Ausgabe 03/2019

Neues Schuljahr

Klassenorganisation Schuljahr 2019/2020

Der Gemeinderat genehmigte die von der Geschäftsleitung vorgeschlagene Klassenorganisation der Schulen Eschenbach für das Schuljahr 2019/20.

Der örtliche Schulträger – in Eschenbach somit der Gemeinderat – entscheidet auf Antrag der Geschäftsleitung über die Klassenorganisation, da mit der Einführung des neuen Berufsauftrags das Bildungsdepartement nicht mehr zuständig ist. Allerdings haben sich die Schulen an die gesetzlich vorgegebenen Richtzahlen zu halten, wobei einzelne Klassen unter/über den Bandbreiten liegen dürfen. Wie erwähnt, liegt die abschliessende Zuständigkeit beim Gemeinderat. Zur Berechnung lagen die Schülerzahlen per Ende Dezember 2018 vor. Erfahrungsgemäss ziehen jeweils auf Schuljahresbeginn mehr Familien in die Gemeinde zu, so dass sich die Schülerzahlen tendenziell eher «nach oben» verändern dürften.

 

Kindergarten

Gemäss Art. 3 der Verordnung über den Volksschulunterricht beträgt die Schülerzahl einer Kindergartenklasse 16 – 24 Schüler.

Aufgrund der zunehmenden Schülerzahlen in der Schuleingangsstufe ist die Eröffnung einer zusätzlichen Abteilung in Eschenbach geplant; somit werden im kommenden Schuljahr elf Kindergärten (bisher zehn) geführt. Dadurch können die hohen Kinderzahlen (22 – 24 Kinder pro Abteilung in Eschenbach) reduziert werden. Insbesondere mit dem erhöhten Anteil an fremdsprachigen Kindern ist es sinnvoll, wenn die Bestände künftig im Bereich von 18 – 22 Kindern liegen. Der durchschnittliche Klassenbestand beträgt anhand der aktuellen Zahlen 19.18 Kinder.

 

Primarstufe

Gemäss Art. 27 des Volksschulgesetzes beträgt die Schülerzahl in den Primarklassen 20 – 24 Kinder.

Die voraussichtlichen Klassenbestände im kommenden Schuljahr liegen zwischen 16 und 22 Schülerinnen und Schülern (SuS). Aufgrund der etwas tieferen Kinderzahl werden ab dem neuen Schuljahr auf der Primarstufe anstelle der bisherigen 34 Klassen noch deren 33 Klassen geführt (eine Klasse weniger in Goldingen). Der durchschnittliche Klassenbestand beträgt gesamthaft über die ganze Gemeinde 18.48 SuS (17.5 Schuleinheit (SE) Goldingen, 17.83 SE St. Gallenkappel resp. 18.83 SE Eschenbach).

 

Oberstufe

Gemäss Art. 27 des Volksschulgesetzes beträgt die Schülerzahl in den Realklassen 16 – 24 SuS und in den Sekundarklassen 20 – 24 SuS.

Gemäss den aktuellen Schülerzahlen wechseln auf das neue Schuljahr hin insgesamt 117 Schülerinnen und Schüler von der 6. Klasse in die 1. Oberstufe. Erfahrungsgemäss wird es zu ca. 4–5 Wechseln aus der 1. Real in die 1. Sek und 1-2 Repetenten aus der 1. Sek kommen. Mit ca. 120 Jugendlichen im Jahrgang müssen jeweils 3 Sekundar- und 3 Realklassen gebildet werden. Da 91 Jugendliche die 3. OS verlassen und 117 Schüler/innen neu in die Oberstufe übertreten, ergibt sich ein Zuwachs auf der Oberstufe. Unter Berücksichtigung der Kanti-Abgänger aus der 2. Sek werden im kommenden Schuljahr ca. 310 Jugendliche an der Oberstufe beschult (aktuell 293 SuS).

Die Klassenplanung für das Schuljahr 2019/20 auf der Oberstufe sieht folgendermassen aus:

Sekundarschule:

3 x 1. Sek. je 20 – 22 SuS

3 x 2. Sek. je 16 – 19 SuS

3 x 3. Sek. je 15 – 18 SuS

 

Realschule:

3 x 1. Real je 17 – 19 SuS

3 x 2. Real je 16 – 17 SuS

2 x 3. Real je 18 + 21 SuS

Die Klassenplanung bildet eine Herausforderung für die Schulführung, da in der weit verzweigten Gemeinde Klassenzusammenlegungen über die einzelnen Dörfer hinweg schwierig zu vollziehen sind, weil nicht nur die mathematischen/finanziellen Aspekte gewichtet werden können.

Ausgewogenene Organisation

Zusammenfassend erachtet die Geschäftsleitung die Klassenorganisation als ausgewogen, und zwar über alle Schuleinheiten und Stufen hinweg. Aufgrund der nach wie vor regen Bautätigkeit in sämtlichen Gemeindeteilen ist davon auszugehen, dass die Schülerzahlen im kommenden Schuljahr tendenziell zunehmen werden. Ein gewisser «Puffer» bei den Klassenbeständen ist daher notwendig und sinnvoll.

 

Neue Rahmenbedingungen für Musikschulen

Die neuen Rahmenbedingungen zum Berufsauftrag der Musikschulen in der Region See-Gaster wurden durch den Gemeinderat gutgeheissen.

Seit 2015 ist das Reglement über den Berufsauftrag der Volksschul-Lehrpersonen in Kraft. Der Berufsauftrag definiert die Arbeitsfelder der Lehrpersonen und regelt Inhalt sowie Bemessung der zu erfüllenden Aufgaben. Der Berufsauftrag gilt sozusagen als allgemeingültige Stellenbeschreibung für Lehrpersonen.

Die Musiklehrpersonen wurden damals im Erlass nicht berücksichtigt, weshalb 2017 die Musikkommission des Verbands St. Galler Volksschulträger (SGV) vorläufige Empfehlungen für den Berufsauftrag von Musiklehrpersonen erliess. Die Schulpräsidien und Rektorate im Wahlkreis See-Gaster entschieden sich zur Erarbeitung gemeinsamer, regionaler Rahmenbedingungen, da Musiklehrpersonen oft in Kleinpensen an diversen Musikschulen unterrichten. Mit dem gemeinsamen Vorgehen ist es möglich, in der Region einheitliche Anstellungsbedingungen zu schaffen.

Aktuell besteht ein Vollpensum einer Musiklehrperson aus 30 Stunden Unterricht pro Woche. Darin sind sämtliche Arbeiten (Sitzungen, Absprachen, Konzerte, Elternkontakte etc.) enthalten. Gemäss Empfehlungen der Musikkommission des SGV soll eine Musiklehrperson im Vollpensum künftig noch 28 Stunden pro Woche unterrichten. Die restliche Arbeitszeit setzt sich wie bei den Volksschul-Lehrpersonen zusammen aus den Arbeitsfeldern Schülerinnen und Schüler, Schule und Lehrperson. Die einzelnen Arbeitsfelder können je nach Situation der betreffenden Musiklehrperson nach oben oder unten flexibilisiert und damit entsprechend stärker oder schwächer gewichtet werden.

Die Schulpräsidien/Rektorate der Region See-Gaster haben gemeinsam entschieden, in den eigenen, regionalen Rahmenbedingungen von den Empfehlungen der Musikkommission SGV abzuweichen. Demnach soll eine Musiklehrperson im Vollpensum 29 Stunden pro Woche und nicht wie vom SGV empfohlen 28 Wochenstunden unterrichten. Damit reduziert sich die zur Verfügung stehende Arbeitszeit in den anderen Arbeitsfeldern. Die Präsidien/Rektorate sind der Ansicht, dass diese Lösung die Realität an den Musikschulen eher abbildet. Zudem halten sich die Mehrkosten im Rahmen (je nach Musikschule ca. 3.5 %) in Bezug auf die Empfehlungen der Musikkommission des SGV.

Zusammenfassend sind die Schulpräsiden/Rektorate der Überzeugung, dass nach der erfolgreichen Umsetzung des Berufsauftrags der Volksschul-Lehrpersonen nun auch der Berufsauftrag für Musiklehrpersonen angepasst werden musste und mit den vorliegenden Rahmenbedingungen eine sinnvolle und vertretbare Lösung gefunden wurde.

Die neuen Rahmenbedingungen gelten ab 1. August 2019.


Dokument Eschenbach_aktuell_Ausgabe_03_19_Aus-der-Schule.pdf (pdf, 1610.2 kB)

Datum der Neuigkeit 7. März 2019
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