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Schulen Eschenbach

Eschenbach "aktuell" Ausgabe 16/2018

Musikschule

Einblicke in die Musikwelt der Kleinen

Seit dem Schuljahr 2008/2009 ist die «Musikalische Grundschule» im Kanton St. Gallen Bestandteil der Lektionentafel für das zweite Kindergartenjahr und die erste Primarklasse. Seither besuchen alle Kinder kostenfrei diesen Unterricht innerhalb des obligatorischen Schulunterrichts. Die Musikalische Grundschule bietet aber weitaus mehr. Mit dem «Eltern-Kind-Singen» oder dem Kurs «Musik & Bewegung» bietet die Musikschule Eschenbach auch Kurse für Kinder im Vorschulalter an.

 

Stephanie Knobel, Fachlehrerin für Eltern-Kind-Singen und Musik & Bewegung, gibt einen etwas detaillierteren Einblick in dieses noch relativ unbekannte Angebot.

 

Frau Knobel, «Eltern-Kind-Singen» sagt schon ziemlich viel aus: Aber was ist es genau?

Das Eltern-Kind-Singen ist ein Angebot für Kinder mit einer Bezugsperson. Es kommt immer ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson mit dem Kind in die Lektion. Gemeinsam mit anderen Paaren singen wir verschiedene Lieder. Jedes Lied ist mit einer Bewegung, einem Gegenstand, einem Instrument oder einer Handlung verbunden. Die Lieder sind den Jahreszeiten angepasst und wechseln von Zeit zu Zeit. Der Anfang und der Schluss sind immer gleich gestaltet. So beginnen wir mit einem Begrüssungslied und enden mit dem Schwungtuch und einem Abschlusslied. Die Kinder kennen den Ablauf und bekommen Sicherheit.

 

Sie unterrichten auch den Kurs «Musik & Bewegung». Was lernen die Kinder in diesem Kurs?

Da ich im Moment zu wenige Paare habe, biete ich nur das Eltern-Kind-Singen an. Der Unterschied zwischen den zwei Kursen ist aber, dass die Kinder in verschiedene Altersstufen eingeteilt werden und sich somit auch die Lieder und Bewegungseinheiten anpassen. Mit 4-jährigen Kindern können bereits andere Bewegungen ausgeführt werden als mit 2-Jährigen.

 

Wo und wann finden diese Kurse statt? Und an wen genau richten sich die beiden Angebote?

Der Kurs findet momentan jeden Freitag, von 15.15 – 16 Uhr im Spiegelsaal des Schulhauses Dorf in Eschenbach statt. Die Zeiten wurden den Bedürfnissen der Eltern und Kinder angepasst und stimmen deshalb im Moment nicht mit denen auf dem Flyer oder der Internetseite überein. Das Eltern-Kind-Singen ist für alle Kinder von eins bis zum Kindergarteneintritt. Jedes Kind wird von einem Elternteil oder einer Bezugsperson (Grosi, Gotti, etc.) begleitet. Natürlich sind die jüngeren oder älteren Geschwister ebenfalls willkommen. Der Kurs richtet sich an alle Eltern, die mit ihrem Kind auf musikalische Entdeckungsreise gehen und Freude an der Musik haben.

 

Was ist der Nutzen dieser Kurse, wie profitieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer?

Die Eltern bekommen auf einfache Art und Weise einen grossen Liederschatz, welchen sie immer wieder auch zu Hause anwenden können. Die Kinder und auch die Eltern erleben sich und ihr Kind im eigenen musikalischen Ausdruck und die Kinder lernen, mit anderen Kindern zu musizieren. Sie hören sich und vor allem auch ihre Bezugsperson singen, was ihnen Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit gibt. Die Kinder verbessern ihre Motorik und der Wortschatz vergrössert sich. Das Allerwichtigste ist aber, dass sowohl die Kinder als auch die Eltern glücklich und voller Freude wieder nach Hause gehen. Die Eltern können sich für 45 Minuten einmal ganz auf ihr Kind konzentrieren und gemeinsam genießen.

 

Kann das Eltern-Kind-Singen auch schon eine Art «Einstieg» in die musikalische Bildung sein?

Das Eltern-Kind-Singen ist ganz klar ein Einstieg in die musikalische Bildung. Am Anfang jedes Lernens steht die Wahrnehmung. Diese wird im Eltern-Kind-Singen gross geschrieben. Die Kinder bekommen Zeit und Raum sich auszuprobieren. Sei dies auf einem Instrument, mit der Stimme oder dem eigenen Körper. Die Kinder entwickeln ihr musikalisches Gehör und trainieren ihre Merkfähigkeit, was grundlegende Voraussetzungen für eine musikalische Bildung sind.

 

Können Interessierte bei Ihnen «schnuppern» und wie müssen sie vorgehen, wenn sie mit dabei sein wollen?

Schnupperer sind jederzeit herzlich willkommen. Wenn jemand Interesse hat, darf man sich gerne direkt bei mir oder über die Musikschule Eschenbach informieren. Am besten nimmt man mit mir Kontakt auf und dann können wir nach einem geeigneten Schnuppertag suchen.

 

Was empfehlen Sie jungen Familien, die mit ihrem Nachwuchs den Zugang zur Musik schon früh ermöglichen wollen?

Als erstes muss die Freude von beiden Seiten da sein. Es reicht nicht, wenn nur ein Elternteil gerne Musik macht und es dem Kind gar nicht gefällt. Oder natürlich auch umgekehrt. Wenn die Bezugsperson nicht mitmacht und das Kind während der Lektion alleine singen und bewegen lässt, wird das Kind die Sicherheit verlieren bzw. nie Sicherheit aufbauen können. Die Musik kommt aber nie zu früh für ein Kind. Lieder vorsingen oder das Kind rhythmisch schaukeln, beruhigen das Kind und schenken ihm Geborgenheit. Wenn man einen Kurs besucht wie das Eltern-Kind-Singen, dann rate ich allen, Geduld zu bewahren. Nicht jedes Kind lässt sich gleich schnell auf alle Inhalte ein. Gewisse Kinder brauchen ihre Zeit, bis sie sich trauen und im Kurs mitmachen. Dem Kind sollte nie Druck gemacht werden. Der Elternteil soll stets teilnehmen und dem Kind jeweils die Möglichkeit geben, einzusteigen. Und ganz wichtig: «Probieren geht über Studieren».

 

Danke Josef & Erika!

Josef und Erika Bachofen, langjähriges Hauswarteehepaar in der Oberstufe Breiten, beenden ihre 31-jährige Tätigkeit zum Jahresende.

Dass sich die Schulanlage bis heute in einem tadellosen Zustand präsentiert, ist in erster Linie der vorbildlichen Arbeit der Beiden zu verdanken. Nebst dem Reinigungs- und Wartungsdienst war vor allem auch die Betreuung der technischen Anlagen eine stetige Herausforderung, die es zu meistern galt. Zu den vielfältigen Aufgaben gehörte insbesondere auch die Betreuung der Turnhalle und der Aula, so dass vielfach an Abenden resp. an Wochenenden ihr steter und unregelmässiger Einsatz gefordert war.

Die Schulen Eschenbach danken Josef und Erika Bachofen herzlich für die langjährige und überaus pflichtbewusste Tätigkeit rund um das Oberstufenzentrum und wünschen für die Zukunft das Allerbeste.

 

Prävention in der Oberstufe

Junge Erwachsene wollen ihre Freizeit ohne Eltern verbringen, abends ausgehen und das Partyleben geniessen. Doch wie können Erziehungsberechtigte Einfluss auf den Umgang mit Suchtmitteln ausserhalb des Elternhauses nehmen und wie können sie das Ausgehverhalten ihrer Jugendlichen positiv beeinflussen?

Im heutigen Internetzeitalter ist zudem Medienkompetenz ein stets präsentes Thema. Kinder und Jugendliche müssen lernen, wie sensibel persönliche Daten sind und dass Informationen stets kritisch hinterfragt werden müssen. Sie brauchen die Eltern als Unterstützung und zum Besprechen von bestimmten Erlebnissen und Inhalten.

 

Im Rahmen des Präventions-programms informierten Claudia Kälin-Treina, Projektleiterin im Bereich Gesundheitsförderung & Prävention, Dr. med. Thomas Böker, Facharzt für Anästhesiologie am Spital Lachen sowie Stefan Caduff, Medienpsychologe die Erziehungsberechtigten am gut besuchten Elternabend vom 15. November 2018 über die vorerwähnten Themen.

ie Schülerinnen und Schüler der zweiten Oberstufe setzten sich dann anfangs Dezember im Rahmen des diesjährigen Präventionstages mit der Thematik auseinander.

 

 

Dekorierte Schulhäuser

Auch dieses Jahr wurden die Schulhäuser im Gemeindegebiet von Lehrpersonen, Schülerinnen, Schülern und Kindergärtnern liebevoll weihnächtlich-winterlich dekoriert.

 

Karl Blöchlinger

Am 9. November 2018 verstarb Karl Blöchlinger im 85. Lebensjahr.

Über viele Jahre stellte der Verstorbene sein Schaffen der Öffentlichkeit zur Verfügung, stand er doch der damaligen Primarschulgemeinde Eschenbach von 1970–1983 als deren umsichtiger und äusserst engagierter Schulpräsident vor. Sein politisches Wirken und Können war aber auch im Kanton St. Gallen als langjähriger Kantonsrat gefragt, zudem präsidierte er etliche Jahre den Bezirksschulrat See.

Als eigentlicher Meilenstein während der Präsidialzeit im Primarschulrat ist natürlich der Bau des Schulhauses Kirchacker hervorzuheben. Dank seinem grossen persönlichen Einsatz und seiner Beharrlichkeit im Umgang mit den kantonalen Instanzen war Karl Blöchlinger innerhalb des Schulrats hauptverantwortlich für die Realisierung des bis zum heutigen Zeitpunkt modernen und zweckmässigen Schulhauses.

Wir werden Karl Blöchlinger in guter Erinnerung behalten.

 

 


Dokument Eschenbach_aktuell_Ausgabe__16_18_Aus-der-Schule.pdf (pdf, 3527.8 kB)

Datum der Neuigkeit 14. Dez. 2018
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